
Liebe Vereinsmitglieder,
zusätzlich zu Ihrer Bewerbung in einer der fünf Kategorien werden wir in diesem Jahr auch monatlich den „Verein des Monats“ küren. Hierzu findet im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende August eine Verlosung unter allen Teilnehmern statt. Diese Verlosungsaktion ist unabhängig von Ihrer Bewerbung und hat keinen Einfluss auf die finale Auswahl beim Würzburger Hofbräu Vereinsmeier!
Über den monatlichen Preis für den "Verein des Monats" können Sie sich schon heute freuen:
Wir laden Sie mit Ihren Vereinsmitgliedern zu einem geselligen Abend in die Würzburger Hofbräu ein! Schauen Sie zunächst bei einer Brauereiführung unseren Braumeistern einmal live über die Schultern und erleben Sie, mit welcher Sorgfalt und Hingabe unsere Biere für Sie gebraut werden. Anschließend begeben wir uns in unser historisches Bräustüble. Bei einer zünftigen Brotzeit können Sie hier einmal nach Herzenslust alle unsere Bierspezialitäten ausprobieren. Wir freuen uns schon heute, mit einem frisch gezapften Würzburger Hofbräu mit Ihnen anzustoßen!
Dies ist der Verein des Monats Januar:
Film-Photo-Ton Museumsverein e.V.
Gesamtbewertung:
(2.6) Unser Verein
Der Film-Photo-Ton Museumsverein erhebt keine Eintrittsgelder für den Museumsbesuch. Er finanziert sich und seine Arbeit ausschließlich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Einnahmen von Veranstaltungen und Projekten. Hier sind Filmaufnahmen zu Ortsjubiläen wie in Burgsinn oder Weyersfeld zu nennen. Auch das 2004 neu ins Leben gerufene Saalemusicum wurde in Film und Ton festgehalten und so für die Bevölkerung zugänglich gemacht. In der Jugendarbeit, die in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege stattfindet, werden Filme sowohl gezeigt als auch hergestellt. So wurde im Sommer 2004 ein kleiner Spielfilm im Rahmen der Ferienprogramme mit Kindern produziert. Neben der Jugendarbeit ist der Film-Photo-Ton Museumsverein ebenfalls in der Seniorenarbeit aktiv. So hat sich ein kleiner offener Kreis Gemündener Senioren gebildet, der sich monatlich im Museumscafé zu Kaffee und Kuchen trifft und hier ein paar schöne Stunden verbringt. In seinem jüngsten Projekt bietet der Museumsverein in Seniorenheimen und –einrichtungen Filmnachmittage an. Das jeweilige Programm bestimmen die Senioren durch Abstimmung selbst. Besonders beliebt sind hier die Filmklassiker, die bei den Betrachtern sehr oft Erinnerungen an schöne Zeiten wecken und im Nachhinein einige glückliche Stunden bescheren. Filmvorführungen finden in unregelmäßigen Abständen oder auf Bestellung auch im Kinosaal im Huttenschloss statt. Und unter dem Motto „Kultur und Gastlichkeit“ kann jede Veranstaltung im Museumscafé mit kleinen Leckereien abgerundet werden. Historie – Wie alles anfing Der Film-Photo-Ton Museumsverein e.V. wurde am 09. Juni 2000 auf Initiative von Klaus Kusterer gegründet. Bereits im Oktober des gleichen Jahres zog der Verein in die von der Deutschen Bahn AG nicht mehr benötigten Räume, im zweiten Stockwerk des Bahnhofsgebäudes ein. Hier fand er zunächst genügend Platz um Sich zu entwickeln. So wuchs die Zahl der Exponate im gleichen Maße wie das Interesse in der Bevölkerung. Schon bald stieß man hier jedoch an die räumlichen Grenzen. Ein glücklicher Zufall kam dem Film-Photo-Ton Museumsverein zu Hilfe, denn die Stadt Gemünden suchte eine adäquate Nutzung für die Räume des umzustrukturierenden Unterfränkischen Verkehrsmuseums im Huttenschloss. Im Sommer 2004 konnten nach intensiven Verhandlungen und der Vorlage eines entsprechenden Nutzungskonzeptes die Verträge zur Übernahme der Räumlichkeiten unterzeichnet werden. Innerhalb von nur fünf Monaten folgten der Museumsumbau und Umzug. Mit einem Fest feiert der Verein am 11. Juni 2005 die Eröffnung des neugestalteten Museums im Huttenschloss. Das Museum gliedert sich in die Bereiche Film, Photo und Ton. Im ersten Stock des Museumsgebäudes sind der Film- und Photobereich untergebracht. Hier werden den Besuchern die Anfänge der kommerziellen Photographie um die Jahre 1900 bis 1920 nahe gebracht. Eine Studiokamera und mehrere Plattenkameras verdeutlichen eindrucksvoll diese Epoche. Die weitere Entwicklung zeigt die Ausstellung einer Vielzahl an Balken-, Rollfilm- und Spiegelreflexkameras. Insgesamt sind in diesem Bereich einige hundert Exponate zu sehen. Auch Randbereiche wie die Sofortbildtechnik und Miniaturkameras finden Berücksichtigung. Eine kleine Dunkelkammervitrine rundet den Bereich der Photographie ab. Im anschließenden Filmbereich erhalten die Besucher einen Überblick über die gesamte Epoche der Filmtechnik. In einem Abriss sind Themen von den Anfängen der „laufenden Bilder“ bis zur modernen Videotechnik zu sehen. Filmkameras in den Formaten 8 Millimeter, Super-8, Doppel-8 sowie 9,5 Millimeter Pathé und 16 Millimeter zeigen die einstigen Aufnahmetechniken. Im Projektionsbereich finden sich zusätzlich zu den vorgenannten Formaten noch verschiedene Projektoren im 35 Millimeter Kinofilmformat. Filmbetrachter, Projektionsgeräte und Filmschneidetische runden. die Ausstellung ab. Im zweiten Stock des Hauses ist eine umfangreiche Ausstellung verschiedener Tonträger, sowie ein kleines Kino untergebracht. Hier können Filme sowohl von einer 16 Millimeter Wanderkinoeinrichtung, wie auch mit moderner Wiedergabetechnik gezeigt werden. Der kleine Kinosaal bietet Platz für etwa 40 Personen. Stolz ist der Film-Photo-Ton Museumsverein über ein Synphonola, das 1928 in Chicago gebaut wurde und jetzt die Ausstellung im Gemündener Huttenschloss bereichert. Es konnte bei einer Auktion erworben werden. Das selbstspielende Klavier ist in einem gangbaren Zustand und kann nach einer kleinen Überholung wieder vollständig in Betrieb genommen werden. Im Tonbereich, der sehr offen gestaltet wurde, können Klangerlebnisse wahr werden. Hier kann der Besucher auf Wunsch unter fachmännischer Führung die verschiedensten Arten der Klangwiedergabe erleben. Aus den Anfängen sind Polyphone und Grammophone in verschiedenen Ausführungen zu bestaunen. Ein weiterer Bereich ist der Radiotechnik gewidmet. Hier sind die Anfänge vom Volksempfänger über Röhrenradios, Kofferradios und Kleinradios zu sehen. Auch der Schallplatte ist ein großer Bereich gewidmet. Von der Schellackplatte bis zur modernen Single und LP für neuere Plattenspieler gibt es eine reiche Auswahl. Zwei Musiktruhen sind hier voll bestückt. Nicht zu kurz kommt auch die Tonbandtechnik im Wandel der Zeiten. Verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen und Techniken werden ausgestellt. Eine funktionstüchtige Drehorgel zieht ebenfalls das Augenmerk auf sich. Kleinere Accessoires runden die Ausstellung ab. Im Erdgeschoss befindet sich ein kleines Museumscafé. Hier kann der Besucher nach der Ausstellung noch verweilen um in Fachgesprächen oder Plaudereien mit Vereinsmitgliedern oder Gleichgesinnten eine schöne Zeit verbringen.
Warum wollen wir den Würzburger Hofbräu Vereinsmeier gewinnen?
Unser Film-Photo-Ton Museumsverein ist ein Verein, der stetig Veränderungen ausgesetzt ist. Unser Beginn liegt jetzt 10 Jahre zurück. Am Anfang hatten wir Räume im Bahnhof Gemünden angemietet. 2004 führten Verhandlungen mit der Stadt Gemünden dazu, dass der Verein in das Huttenschloss umziehen konnte. Seit Herbst 2009 ist ein Beirat aus Museumsmitgliedern und Stadträten mit der Umstrukturierung des gesamten Huttenschlossareals betraut. Hier konnten schon beachtliche Erfolge erzielt werden. Der Huttenschlosshof wurde komplett umgestaltet. Es erfolgte 2010 die Einweihung des neugestalteten Platzes mit Ruhebänken und Boulebahn. Es konnten viele Sponsoren gefunden werden, sodass die Kosten für die Stadt Gemünden stark reduziert werden konnten. Auch an angrenzenden Gebäuden wurden Sanierungsmaßnahmen der Stadt durchgeführt, in deren Räume unsere neue Abteilung „Historische Modelbahnanlage Gemünden“ neu aufgebaut werden soll. Auch im Huttenschloss selbst werden sich im Laufe des Jahres weiter Wandlungen ergeben. Hier wird das Ausstellungskonzept dahingehend verändert, dass epochenmäßig ausgestellt wird und dass die Stadtgeschichte von Gemünden mit integriert werden kann. All diese Umgestaltungen fordern von unserem Verein viel ehrenamtliches Engagement. Viele Sitzungen waren und sind noch nötig bis alles fertiggestellt sein wird.
Dafür wollen wir das Preisgeld verwenden
Das Preisgeld wird ausschließlich für die Umgestaltungsmaßnahmen verwendet werden.















